Bewegungszerlegung, eine seit über 14000 Jahren bestehende Technik

Der französische Archäologe Marc Azéma widmet seine Forschung der paläolithischen Kunst und stellte die erstaunliche Fähigkeit der frühen Künstler fest Bewegungen darzustellen. Durch die Übereinanderlagerung mehrerer Einzelbilder oder von links nach rechts dargestellte Szenen entstehen in Zeit und Raum definierte Bewegungen mit denen Höhlenmalereien wie heute Mangas und Comics kleine Geschichten erzählen. Diese Art der Bewegungszerlegung ist auch ein Merkmal meiner Gemälde welches sich durch die Beobachtung der Bewegungen und den Aufbau der vor meinem inneren Auge ablaufenden Szenen von selbst ergab. Es scheint Ansätze in der Kunst zu geben, die sich in Jahrtausenden nicht geändert haben wie auch die Malerei auf Wänden schon im Kindesalter zu beobachten ist. Ist uns die Kunst in die Wiege gelegt?

Skizze-pferde     Schatten-seiner-selbst